Menschen im Projekt

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Sandra Radinger

Ich habe als Lehrerin für Englisch, Philosophie, Psychologie und Deutsch als Zweit-/Fremdsprache, in sehr verschiedenen Kontexten gearbeitet (Schulen in Österreich und Frankreich, Sommercamps, Volkshochschulen Wien und Graz, freiwillig in NGO’s im Migrations- und Fluchtbereich). Aktuell arbeite ich als Universitätsassistentin an der Universität Wien, Institut für Anglistik und Amerikanistik.

In den Interaktionen mit den verschiedenen Menschen in diesen verschiedenen Kontexten, mit Lehrer*innen und Schüler*innen, Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte bzw. -pläne, fiel mir auf, dass viele von ihnen von ähnlichen Fragen bewegt werden, die mit Sprache zu tun haben, aber typischerweise nicht im Unterricht behandelt werden. Dies sind oft Fragen, die eng mit Fragen von Gemeinschaft, Erfolg, und dem guten Leben an sich zu tun haben. Und so, wuchs mein Interesse dafür diesen Fragen nachzugehen und gemeinsam mit Menschen, die mitmachen möchten, die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache auszuloten und was Sprache für das gute Leben bedeutet.

Das Projekt ist Teil meiner Disseration, für die ich, neben dem erworbenen theoretischen Wissen in der angewandten Sprachwissenschaft, auch auf die praktischen Erfahrungen als Lehrerin und philoshophische Praktikerin zurückgreife.

Bild: © Sandra Radinger

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Menschen, wie Du, die im Projekt mitmachen

Ich bin zu tiefst dankbar, für alle Menschen, die mitmachen, ihre Geschichten und Erfahrungen teilen und gemeinsam der Frage nach dem Zusammenhang von Sprache und dem guten Leben nachgehen.

Standardmäßig, werden die Namen der Teilnehmer*innen im gesamten Projekt nicht veröffentlicht. Nur wo es ausdrücklich gefragt und gewünscht wird, teilen wir Namen (wie zum Beispiel bei einem eigenen Blogeintrag, der von Teilnehmer*innen verfasst wird).

Bild: © unsplash.com/shane-rounce

Eva Pecolt

Ich studiere Anglistik und Amerikanistik sowie die Unterrichtsfächer Englisch und Geschichte an der Universität Wien. Seit Anfang September darf ich nun auch als Studienassistentin beim Projekt mitwirken. Im Studium und im Projekt werde ich laufend dazu angeregt, mein Bewusstsein im Bezug auf Sprache zu schärfen und mir darüber Gedanken zu machen, inwiefern Sprache unser Zusammenleben beeinflusst und formt (und umgekehrt).

Besonders interessieren mich dabei bestehende Geschlechterverhältnisse und inwiefern unser Sprachgebrauch diese verändert und verstärkt. Außerdem ergibt sich für mich daraus immer wieder die Überlegung, in welchem Ausmaß man durch Sprache überhaupt fähig ist, (Geschlechts-)Identitäten auszudrücken und zu definieren.

Dies sind nur einige wenige der vielen Gründe, warum ich finde, dass Sprachforschung eine wichtige Rolle im Versuch spielt, die Welt, Gesellschaften, und unsere tagtäglichen Interaktionen zu erklären.

picture: © Eva Pecolt

Partner und Organisationen

Institut für Philosophische Praxis und Sorgekultur (AT)
Stadtbibliothek Graz (AT)
Sprach- und Lebensschule (AT)
&
(DE)