Über mich & das Projekt

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Sandra Radinger

Als Universitätsassistentin an der Universität Wien (Institut für Anglistik und Amerikanistik) unterrichte ich und und forsche an der Frage, wie wir Sprache erleben und wie das Phänomen, sowie die Idee von Sprache mit unserem Erleben von erfolgreicher Kommunikation und dem „guten Leben“ zusammenhängen. Als Sprachlehrerin (Englisch und DaF7DaZ) in verschiedenen Kontexten (Schulen in Österreich und Frankreich, Sommercamps, Volkshochschulen Wien und Graz, in NGO’s im Migrations- und Fluchtbereich) drängten sich mir diese Fragen auf – immerhin sollte ich nach gegebenen Maßstäben beurteilen, wer gut Englisch spricht, was richtig ist, und „ob man das so sagen kann“.

In den Interaktionen mit den Menschen aus diesen verschiedenen Kontexten, mit Lehrer*innen und Schüler*innen, Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte bzw. -pläne, fiel mir auf, dass viele von ihnen mit philosophischen und existentiellen Fragen konfrontiert sind, die mit Sprache zu tun haben. Diese Fragen aber, bekommen im Alltag wenig Raum, Zeit und Resourcen um ihnen nachzugehen. So wuchs mein Interesse dafür diesen Fragen systematisch nachzugehen und gemeinsam mit Menschen, die mitmachen möchten, die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache auszuloten und versuchen zu verstehen was Sprache bzw. die Ideen davon für das gute Leben bedeutet.

Bild: © Sandra Radinger

CV [?]

Dissertationsprojekt zu SPRACHErLEBEN

Für das laufende Dissertationsprojekt (2019 – heute) kombiniere ich Disziplinen der Angewandten Sprachwissenschaft und der Philosophie und greife auf Methoden der Philosophischen Praxis zurück. Aus diesem Projekt, das ich unten beschreibe, ist ein Vorläufer dieser Webseite entstanden, um Teilnehmer*innen über Möglichkeiten zur partizipativen Forschung und weiterhin über Aktivitäten zu informieren.

Im Projekt beschäftige ich mich mit der Frage, wie wir Sprache erleben und dieses Erleben konzeptualisieren und das Erlebte erklären. Da die Forschung noch läuft soll hier noch nicht mehr über den Inhalt verraten werden. Ziel des Projektes ist es bestehende Perspektiven auf gesellschaftliche und individuelle Herausforderungen, Erfolge und Freuden, die mit Sprache zu tun haben, aufzudecken und ihre Bedeutung für Individuen und Gesellschaft besser zu verstehen. Dies soll schließlich auch dazu beitragen Handlungsspielräume im Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen wie Einsamkeit, „Bubble-Bildung“, und sprachlicher Diversität auszuloten.

Was in jedem Fall gesagt werden kann, ist ein großes DANKE! an alle Teilnehmer*innen und Organisationen, die bei der Datensammlung bisher mitgewirkt haben. Durch Beteiligung an einer Online-Umfrage, Folge-Interviews und mehreren Workshops trugen Teilnehmer*innen verschiedenster Hintergründe ihre Perspektive auf Sprache und ihr Erleben zum Projekt bei. Eine Übersicht der Mitwirkenden findest du unten. Beispiele der Workshops findest du unter aktuellen Terminen, wie auch unter Was? [#links]

Menschen und Organisationen im Projekt

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Teilnehmer*innen

Die Namen der Teilnehmer*innen werden nicht veröffentlicht. Standardmäßig, werden die Namen der Teilnehmer*innen im gesamten Projekt nicht veröffentlicht. Danke an alle, die mitmachen, ihre Geschichten und Erfahrungen teilen und gemeinsam der Frage nach dem Zusammenhang von Sprache und dem guten Leben nachgehen.

Bild: ©unsplash.com/shane-rounce

Studienassistentin
Eva Pecolt

…studiert Anglistik und Amerikanistik sowie die Unterrichtsfächer Englisch und Geschichte an der Universität Wien. Von September bis Dezember 2021 hat sie das Projekt als Studienassistentin unterstützt und ihre Perspektive auch im Forschungsprozess beigetragen.

Wenn es um Sprache geht treiben sie vor allem Fragen um wie: Wie beeinflusst und formt Sprache unser Zusammenleben? Inwiefern verstärkt und verändert unser Sprachgebrauch bestehende Geschlechterverhältnisse? In welchem Ausmaß ist man durch Sprache überhaupt fähig, (Geschlechts-)Identitäten auszudrücken und zu definieren?

Bild: ©Eva Pecolt

Organisationen

Stadtbibliothek Graz (AT)
Verein Peregrina, Wien (AT)
Institut für Philosophische Praxis und Sorgekultur (AT)
Sprach- und Lebensschule (AT)
Fremde Werden Freunde, Wien (AT)
(DE)